Bauschaum - in der Winterzeit?

12.02.2021 12:37
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Silisto Winterschaum

Bauschaum in der Winterzeit

Bauschaum ist ein beliebtes Produkt, das von Heim- und Handwerkern das ganze Jahr über benötigt und verarbeitet wird. Doch in den Wintermonaten gestaltet sich die Verarbeitung von herkömmlichem Bauschaum recht schwierig, da der Bauschaum eine bestimmte Temperatur braucht, um verarbeitet werden zu können. Wenn die Temperatur unter 5 Grad Celsius beträgt und der herkömmliche Bauschaum nicht mehr wie gewohnt funktioniert, aber das Fenster nun mal eingebaut werden muss, greifen Sie zu Winterschaum!

Abbildung Schlangenbohrer details
 
Zu den Silisto Winterschaum

Die richtige Lagerung während der Winterzeit

Zuerst ist es wichtig zu wissen, dass wenn es in den Wintermonaten draußen friert, Lagerorte wie draußen im Schuppen oder in der unbeheizten Garage nicht mehr ausreichend sind. Der Bauschaum sollte bei mindestens 10° Celsius gelagert werden. Es gibt jedoch ein paar Schäume, die für Lagerung bei niedrigen Temperaturen geeignet sind, was dann jedoch auch entsprechend auf der Dose vermerkt ist.

Hat man doch vergessen, die Dosen frühzeitig in eine warme Umgebung umzulagern, sollten Sie vor der Verarbeitung überprüfen, ob der Schaum noch einsatzfähig ist. Testen können Sie das, indem Sie die Dose schütteln. Wenn der Inhalt beim Schütteln klumpig ist oder sich überhaupt nicht mehr schütteln lässt, soll der Schaum lieber direkt entsorgt werden.

Gut zu Wissen!

Bauschaum sollte generell nur aufrecht gelagert werden und niemals liegend, da sonst die Düse der Dose verstopfen kann.
 

Winterschaum Stehend
Abbildung Winterschaum liegend

Lässt sich herkömmlicher Montageschaum bei frostigen Temperaturen verarbeiten?

Nein, bei frostigen Temperaturen lässt sich herkömmlicher Montageschaum nicht gut verarbeiten, da er durch die Kälte nicht richtig aushärten kann. Das liegt daran, dass die notwendige Luftfeuchtigkeit fehlt und die chemische Reaktion verlangsamt wird. Dies kann dazu führen, dass der Schaum spröde und brüchig wird und sich auf der Oberfläche eine pulverige Schicht bildet.

Es könnte auch sein, dass der Schaum sich gar nicht aus der Dose drücken lässt oder der Schaum zwar rauskommt, aber nicht wie gewohnt aufquillt. Sie können dann versuchen, die Dose vorsichtig zu erwärmen z. B. in einem warmen Wasserbad. Achtung: Beim Erwärmen der Dose sollte man sehr vorsichtig sein! Wenn das Druckgas, das sich in die Dose befindet, zu schnell erhitzt wird, besteht Explosionsgefahr! Also niemals die Bauschaumdosen auf die Heizung legen oder mit einem Bunsenbrenner erhitzen!

Schlangenbohrer Detail Spitze und Kern

Die Lösung heißt: Winterschaum!

Zum Glück gibt es die perfekte Lösung für alle, die in der kalten Jahreszeit nicht auf Bauschaum verzichten wollen: Winterschaum! Winterschaum ist speziell geeignet für Temperaturen bis -10 °C und empfehlenswert für die Verarbeitung auf Winterbaustellen. Der reduzierte Feuchtebedarf dieses Spezialschaums ermöglicht auch bei niedrigen Umgebungstemperaturen auf kalten Untergründen eine gute Durchtrocknung und das Bilden einer homogenen Zellstruktur.

Die Eigentemperatur bei der Verarbeitung sollte übrigens bei mindestens 5 °C liegen, da sonst der flüssige Schaum in der Dose zu zäh ist und nicht mehr richtig angewendet werden kann.


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