Holzleim - für alle Holzverleimungen

13.11.2020 12:48
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Holzleim
 

Holzleim im Allgemeinen

Holzelemente kann man auf unterschiedliche Arten und Weise miteinander verbinden. So kann man Holz schrauben, nageln oder dübeln. Die andere Möglichkeit und Form der Verbindung von Holz wäre: Holzleim. Der gängigste Holzleim, auch als Weissleim, Dispersionsleim oder Tischlerleim bekannt, ist Polyvinylacetat-Leim (PVA). Dieser Leim ist im flüssigen Zustand milchig-weiß und nach der Aushärtung transparent. Der PVA-Holzleim ist optimal geeignet um Holzelemente miteinander zu verkleben und ist sogar stärker als das Holz selbst. Die verschiedenen Eigenschaften von der Leim-Klassen sind von D1 bis D4 festgelegt. Je höher die Beanspruchungsgruppe, desto höher ist die Widerstandsfähigkeit des Leims in Bezug auf Feuchtigkeit und allgemeine Witterungsverhältnisse.

Abbildung Holzleim Typ D3 geeignet fuer holz
 
Zu den Silisto Holzleim Typ D3


 

Der Silisto Holzleim D3

SILISTO Holzleim Typ D3 ist ein weißer, transparenter, trocknender Holzleim auf der Grundlage von Polyvinylacetat mit einer außergewöhnlichen Klebkraft und einer hohen Wasserfestigkeit. Der Leim kann auf Holz, Papier, Karton und auf porösen Untergründen angewendet werden. Zudem auch optimal geeignet für das Verleimen von Holzkonstruktionen wie z. B. Fensterrahmen.

Holzleim Type D3

Holzleim richtig anwenden

Je nach Saugfähigkeit des Holzes, wird der Leim einseitig oder beidseitig auf das Holz aufgetragen. Bei stärker aufsaugendem Holz brauchen Sie mehr Leim. Anschließend ist ein hoher Anpressdruck für eine gute Festigkeit der Leimverbindung nötig. Idealerweise fixieren Sie das Holz mit einer Schraubzwinge, damit die zu verleimenden Holzteile gut zusammengepresst werden. Durch den Druck wird der Leim in die Holzporen gepresst und kann somit gut aushärten. Solange der Leim noch flüssig ist, kann man den überflüssigen Leim, der durch den Druck herausquillt, einfach mit einem feuchten Tuch entfernen. Ist der Leim richtig ausgehärtet, lassen sich im Normalfall die verleimte Teile auch nicht mehr auseinandernehmen.

Winkelverbinder ohne Steg
Leim einseitig oder beidseitig auf das Holz auftragen.
Abbildung Winkelverbinder mit Steg
Fixiere das Holz mit einer Schraubzwinge.

Tipps für die richtige Anwendung

Saubere Oberfläche
Die verklebenden Oberflächen sollten vor der Anwendung sauber, trocken und staubfrei sein. Erst dann kann der Leim aufgetragen und die Teile zusammengefügt werden.

Gleichmäßig
Der Leim muss dünn und gleichmäßig über die ganze Oberfläche verteilt werden.

Presszeit einhalten
Damit eine gute Haftung garantiert ist, sollten Sie die Presszeit auch entsprechend der Gebrauchsanweisung des Herstellers einhalten.

Der richtige Druck
Verwende für den notwendigen Druck eine Zwinge zur Fixierung der Holzteile. Achtung: Wird allerdings zu viel Druck ausgeübt, kann es sein, dass die ganze Leimschicht rausgepresst wird und die Leimschicht zu dünn sein wird, um den sicheren Halt zu garantieren. 

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